
Die meisten guten Vorsätze drehen sich darum, dich zu optimieren. Jeden Januar sind wir mit derselben Botschaft konfrontiert: Ändere dich.
Aber was, wenn du dich gar nicht ändern musst? Was, wenn du schon alles in dir trägst, um genau richtig zu sein?
Die Welt verlangt uns momentan genug ab – lassen wir den Druck der Neujahrsvorsätze hinter uns: New Year, Same You.
Dir liegt die Umwelt am Herzen. Vielleicht fährst du ein Elektroauto oder öfter mit dem Rad zur Arbeit? Möglicherweise hast du Einwegartikel durch wiederverwendbare Alternativen ersetzt, einen Mehrwegbecher gekauft, Fast Fashion den Rücken gekehrt oder wählst regelmäßig umweltfreundliche Alternativen.
Was, wenn es einen Weg gibt, all diese großartige Arbeit, die du schon leistest, durch kleine, einfache Veränderungen zu ergänzen – und so einen noch viel größeren Impact für unsere Umwelt zu erzielen? Und noch mehr in Einklang mit den Werten zu leben, die dich ohnehin bereits ausmachen.
Eine vegane Ernährung ist eine der wirksamsten Maßnahmen, die du zugunsten unseres Planeten ergreifen kannst.
Wenn eine Million Menschen nur einen Monat lang vegan leben, sind die Umweltauswirkungen bemerkenswert: Gemeinsam sparen sie 103.840 Tonnen CO₂-Äquivalent – das entspricht fast 15.000 Weltumrundungen mit dem Auto. Sie sparen 405 Tonnen PO₄³⁻ -Äquivalente (Eutrophierung), was 1.645 Tonnen Abwasser entspricht. Und sie sparen 6,2 Millionen Liter Wasser – so viel wie bei fast einer halben Million Toilettenspülungen.
Pflanzliche Lebensmittel haben üblicherweise einen geringeren CO₂-Fußabdruck als Fleisch- und Milchprodukte. Forscher:innen der Universität Oxford stellten fest: „Als Verbraucher:innen haben wir den größten Impact, wenn wir mehr pflanzliche Proteinquellen wie Tofu, Nüsse, Erbsen und Bohnen essen. Unabhängig davon, wo auf der Welt wir leben.“
Kein Wunder also, dass eine pflanzliche Ernährung die wahrscheinlich wirksamste Maßnahme ist, die eine Einzelperson ergreifen kann, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Und das nicht nur in Sachen Treibhausgase, sondern auch Versauerung, Überdüngung, Landnutzung und Wasserverbrauch.
Hier ist etwas, das dich überraschen könnte: Der Transport von Produkten macht nur etwa fünf Prozent der Emissionen unseres aktuellen Ernährungssystems aus. Was du isst, ist viel wichtiger als die Reise, die es zurückgelegt hat. Lokal produziertes Rindfleisch wird einen viel größeren CO₂-Fußabdruck haben als Erbsen, die über Kontinente verschifft wurden. Die meisten Lebensmittel reisen per Schiff, nicht per Flugzeug. Das macht den Transport überraschend klimaeffizient im Vergleich zu den Emissionen, die bei der tatsächlichen Produktion der Lebensmittel entstehen.
Die Umweltbelastung steht in keinem Verhältnis zu dem, was dabei herauskommt. Wusstest du, dass Rindfleisch eine Energieeffizienz von etwa zwei Prozent hat? Das bedeutet, dass für jede 100 Kilokalorien, die dem Tier verfüttert werden, nur 2 Kilokalorien in Form von Rindfleisch übrigbleiben.
Ernährungssysteme sind für etwa ein Viertel (26 %) der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, wobei 30 Prozent der ernährungsbedingten Emissionen direkt aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung und Fischerei stammen.
Schon der Wechsel deiner Milch macht einen großen Unterschied: Kuhmilch produziert etwa dreimal mehr Treibhausgasemissionen, verbraucht etwa zehnmal mehr Land und benötigt zwei- bis zwanzigmal mehr Frischwasser als jede pflanzliche Alternative.
Individuelle Ernährungsentscheidungen summieren sich.
Für Umweltschützer:innen ist die Ernährung nicht nur eine persönliche Entscheidung. Sie ist auch eine Entscheidung zugunsten des Klimas, globaler Ressourcen und der Biodiversität. Darüber hinaus ist sie ein Hebel für Veränderung: Falls du dich fragst, ob eine Person einen Unterschied machen kann, ist die Antwort ganz klar ja. Besonders wenn du dir bewusst machst, dass du nicht allein damit bist. Über 25,8 Millionen Menschen weltweit haben zum Veganuary 2025 eine pflanzliche Ernährung ausprobiert. Stell dir vor, welchen Impact das hatte – und du kannst Teil davon sein.
Wir haben gehofft, dass du das fragst!
Wir wissen, dass sich der Einstieg erstmal etwas herausfordernd anfühlen kann. Darum sind wir da, um zu helfen: In unserer 31-tägigen E-Mail-Serie schicken wir dir digitale Kochbücher, Meal Plans, Rezepte, Infos zu Nährstoffen und viele weitere Tipps und Fakten rund um die pflanzliche Ernährung. Natürlich komplett kostenlos – klick einfach den Button unten und sei dabei!
Mit Veganuary veränderst du nicht dich selbst – sondern nur, was auf deinem Teller liegt. Das ist eine kleine Umstellung, die einen riesigen Impact haben wird!
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